Musik macht wach.

Nichts kann den Moment ersetzen, in dem nur noch die Musik da ist. Zuhören, mitnicken, tanzen, Musik machen. Deshalb organisieren wir Musik-Workshops und Konzerte. Wir wollen besonders der Improvisation mehr Raum geben, denn wir sehen sie als kreative und eigenständige Form, sich auszudrücken. Bei den Sessions der Reihe “Interaktion Jazz” sind Experimente ausdrücklich erlaubt. Musiker:innen aus unterschiedlichsten Genres kommen zusammen – mit dem Ziel, bisher unerhörte Klangräume zu erkunden.

Interaktion Jazz

Ordnung ohne Herrschaft. Spontanität als der Wunsch, andere Musiker im Zusammenspiel erst so richtig kennenzulernen. Improvisation statt Tradition, Musik als Seiltanz, als schöpferische Kraft – das ist Interaktion Jazz.

Das Konzept: jedes Konzert ein neues Ensemble, ein besonderer Ort, ein eigenes Universum.

Bei Interaktion Jazz geht es um das Musizieren selbst: Wir spielen keine Lieder, sondern drücken uns aus. Musik ist keine Fertigware, sondern ein unwiederbringliches Geschehen, das vom Moment abhängt und nicht vom Plan und Willen des Einzelnen. Wer gleichzeitig erfindet und spielt, macht Konvention, Expertentum und Autorität bedeutungslos. Während im klassischen Spiel das Werk im Vordergrund steht, erwächst die Energie der Improvisation aus der Gemeinschaft. Wir sind Interpreten des Moments, wir reagieren und hören zu. Wir interagieren Jazz.

Bisherige Termine:

12.7.21 Lust for Live Uniplatz Heidelberg

Peter Antony (Piano), Elisa Herbig (Cello), Kirt J. Dallaway (Trompete), Julian Gramm (Gitarre), Mattias TC Debus (Kontrabass), Shooresh Fezoni (Musikalische Leitung und Percussion)